Zurück von unserer Segelreise Rund Shetland Inseln 2011
Willkommen auf unserer Seite
Wir, die Fotografen Jörn Ewert und Jane Wander, segeln seit einigen Jahren mit unserer Yacht Eisbär in Nord-und Ostsee sowie im Nordatlantik.
Unsere Touren haben uns bisher im Süden bis nach Frankreich und im Norden bis zum Nordkap geführt.
Unsere Leidenschaft gilt den langen Seereisen. Dabei erleben wir das Segeln und die Landschaft am intensivsten. Hier finden wir die Motive und Inspiration für unsere Vorträge.
Lassen Sie sich von uns einladen in unserer Galerie eine kleine Kostprobe unserer Reisen zu erleben.
Wenn Sie Lust auf mehr haben, dann schauen Sie unter der Rubrik: Reisen und Vorträge nach.
Jörn Ewert und Jane Wander
Dieses Jahr wird die Segelyacht Eisbär nach Tromö / Norwegen gebracht. Dort wollen wir mit dem Schiff die Lofoten bereisen und hoffen dort endlich einmal Wale erleben zu dürfen. Das Schiff soll dann in Tromsö überwintern, so sind wir unserem Traumziel für 2013 schon ganz nah... Segelrevier Segelyacht Eisbär 2012 - 2013 auf einer größeren Karte anzeigen
Das war unserer Reise 2011: Am 4. August ist Segelyacht Eisbär endlich wieder in See gestochen.
8. August 2011, 20:20 Uhr
Stationsmeldung per SMS vom Skipper:
Fest in Aalborg. Alles ok!
Segelyacht Eisbär wird in den nächsten Tagen durch den Limfjord zur Nordsee fahren.
14. August 2011
Hirtshals – Marina. Der Crewwechsel hat stattgefunden. Obst, Gemüse und Kleidung sind verstaut. Die Reise kann beginnen.
15. August 2011
Ablegen Hirtshals um 9:15 Uhr – Sonne – Wind: West-Süd-West 5-6. Wir verlassen den sicheren Hafen und werden von einem schäumenden Skagerag empfangen.
Nach drei Stunden Ruder-gehen wird die Co-Skipperin von der Aries abgelöst. Nachmittags binden wir das dritte Reff ein.
Abends kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir die Norwegische Südküste zwischen Arendale und Kristiansand. Wir beschließen die Nacht auf See zu bleiben um Richtung Westen weiter zu kommen. Im Laufe der Nacht flaut der Wind ab. Wir reffen wieder aus und nehmen ab dem frühen Morgen immer häufiger auch den Motor dazu.
Mittags reicht es dann wieder zum Segeln. Da wir in Hirtshals keine Möglichkeit für einen Internetzugang gefunden hatten, beschließen wir einen ersten Zwischenstopp in Farsund einzulegen. Wir wollen vor unserer Überfahrt gerne nochmal eine langfristigen Wetterbericht haben.
Um 16:15 sind wir fest in Farsund. Es empfängt uns strahlender Sonnenschein und unsere Kampfkleidung von der Überfahrt fliegt sobald die Leinen fest sind.
16. August 2011
Farsund hat uns verzaubert und mein Skipper überredet mich noch einen Hafentag einzulegen. Der Wind weht heute sowieso aus der falschen Richtung für uns.
Wir bleiben und genießen einen herrlichen Sommertag in einem idyllischen norwegischem Fjord-Städtchen mit Bilderbuchwetter. Der kleine Gastliegehafen erhebt keine Gebühr und bietet sogar einen kostenlosen Internetzugang. Das ist meine Chance unsere Homepage zu aktualisieren und Fans mit neuen Bildern neugierig zu machen.
Rasmuss war uns gut gesonnen und hat uns die Shetland-Inseln erreichen lassen.
23.08.2011
Nach einem Hafentag in Lerwick brechen wir auf zu unserer Umrundung der Shetland-Inseln. Strahlender Sonnenschein und ein schwacher Wind aus OSO begleiten uns aus dem Hafen. Ab Mittags können wir segeln und umrunden um 17 Uhr Sumburgh Head, das Südkap der Sheltlands.
Für die Nacht ankern wir in der Bucht Quensdale Bay mit Blick auf den Nordatlantik. Leider liegt das Schiff quer zur Welle und wir werden die ganze Nacht unangenehm herumgeschaukelt.
24.08.2011
Morgens um 6:40 gehen wir Anker auf. Lieber auf See frühstücken als weiter schaukeln!
Das Wetter ist trübe und wir haben kaum Wind. Unter Motor steuern wir unser nächstes Ziel: East Barra an. In Voe of North House fällt um 10:45 der Anker.
25.08.2011
Nach zwei Nächten vor Anker steuern wir mit Scalloway, wieder ein Ziel mit fester Landverbindung, an. Zuerst unter Motor gegen den Wind. Nach einer Stunde können wir Segel setzen und lassen uns von der Genua zu unserem Ziel ziehen.
26.08.2011
Der Wetterbericht warnt vor Starkwind und Regen am Wochende. Wir beschließen den heutigen Tag für einen längeren Schlag zu nutzen und steuern die Delting Boating Marina bei Brae an. Dort finden wir eine perfekte Steganlage vor um das schelchte Wetter auszusitzen.
In Brae sind wir bis zum 30. August geblieben. Am Montag haben wir dann die Insel per Auto erkundet und sahen beim Blick über die Klippen von Esha Ness, dass trotz nachlassendem für uns noch zuviel Seegang auf dem Atlantik gewesen wäre. Bei unserer Landpartie haben wir auch den Anleger von Voe entdeckt, den wir am 30. August angesteuert haben.
31.08.2011
Nachdem wir in der Bäckerein offenfrische Brötchen erstanden haben, legen wir um 6:45 Uhr zum zweiten Teil der Shetlandumrundung ab.
Die See wird immer ruppiger, je näher wir der offenen See kommen. Heute sehen wir die Klippen von Esha Ness von der Atlantikseite.
Wir segeln nordwärts und passieren hierbei die Inseln Xell und Unst. Langsam kommt das Muckel Flugga, das Nordkap der Shetlands, in Sicht
Das Kap ist gerundet, bei Sonne schwachem Wind und extrem kabbeliger See.
Der Skipper ist glücklich!
Kurz bevor die Sonne untergeht erreichen wir als nächsten sicheren Hafen Baltasound.
01.09.2011
Hier legen wir nochmal einen Hafentag, zum Wandern und Fahradfahren, ein.
2. September 2011
Wir brechen früh morgens bei Regen und starkem Wind Richtung Süden, nach Vidlin, auf.
Nach drei Stunden erreichen wir geschützteres Fahrwasser und die Sonne hat sich durch die Wolken gekämpft.
Mit herrlichem Sonnenschein segeln wir die Ostküste der Insel Yell entlang.
Später zieht sich der Himmel wieder zu und taucht alles in ein diffuses Licht.
3. September 2011
am nächsten Tag wieder beim Ablegen Regen und Gegenwind. Unser Ziel ist heute Lerwick. Leider die ganze Strecke nur unter Motor.
Bei Nieselregen erreichen wir wieder Lerwick.
Am letzten Abend Nachtleben in Lerwick
Danach gehts zur letzten Etappe nach Fair Isle
Am nächsten Tag begrüßt uns schönster Sonnenschein. Wir brechen nach dem Frühstück auf und verlassen zum zweiten Mal Lerwick.
Abends erreichen wir Fair Isle und sind völlig überwältigt von der rauhen Natur hier.
Obwohl es den ganzen Tag trübe und regnerisch ist, sind wir absolut begeistert von der Insel. Abends essen wir in der Vogelobservationsstation und brechen danach zu unserer Überfahrt auf. Den ersten Teil der Nacht müssen wir noch Motoren. Später setzen wir unter sternenübersätem Himmel Segel. Im Wasser um uns herum ist ein gigantisches Wetterleuchten.
Neugierig auf weiter Bilder? Dann besuchen Sie uns bald wieder!